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Kammerorchester

Leipziger Bach-Collegium / Ludwig Güttler

Künstlerinformationen

Das Leipziger Bach-Collegium hat sich 1976 auf Anregung von Ludwig Güttler gebildet, um eine spürbare Lücke im Bereich der historischen Musikpflege schließen zu helfen. Das Ensemble hat sich die Aufgabe gestellt, sich mit dem heute gebräuchlichen Instrumentarium den historischen Spielweisen, der Farbigkeit der Klänge, einer differenzierten Artikulation und rhetorischen Deklamation zu nähern. Das Repertoire des Leipziger Bach-Collegiums konzentriert sich auf das Schaffen Johann Sebastian Bachs und seiner Zeitgenossen, greift aber auch Werke der Frühklassik auf. Wesentliches Anliegen des Ensembles ist es, das vielfältige immer noch unbekannte überlieferte Erbe aus dem 17. und 18. Jahrhundert lebendig zu erhalten, indem es bei seinen Darbietungen zu zeigen versucht, dass und wie die Musik dieser Zeit "Freiheit des spielenden Geistes" ist.
Karl-Heinz Passin (Flöte) wurde in Leipzig geboren und studierte dort bei Prof. Erich List an der Hochschule für Musik. 1961 wurde er Soloflötist im Leipziger Gewandhausorchester und trat 1976 dem Leipziger Bach-Collegium bei. Von 1988-1993 war er Mitglied des Bayreuther-Festspielorchesters.
Karl-Heinz Passin ist als Professor an der Hochschule für Musik in Leipzig tätig.
Roland Straumer (Violine) wurde in Dresden geboren und erhielt bereits im Alter von vier Jahren Violinunterricht bei Prof. Annemarie Dietze. Sein Studium absolvierte er bei Prof. Manfred Scherzer an der Hochschule "Carl Maria von Weber" in Dresden.
Roland Straumer ist Preisträger verschiedener nationaler und Internationaler Wettbewerbe, u. a. erhielt er 1980 den ersten Preis und eine Goldmedaille beim Maria-Canals-Wettbewerb in Barcelona.
1982 wurde er Erster Konzertmeister der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Zahlreiche solistische Verpflichtungen mit verschiedenen Orchestern führten ihn in Europa und Japan innerhalb von Konzerten, Tourneen und Schallplatteneinspielungen mit namhaften Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Sir Collin Davis, Bernhard Haitink, James Levine, Seiji Ozawa und Giuseppe Sinopoli zusammen. 1986 wurde er Gründungsmitglied und Konzertmeister der Virtuosi Saxoniae unter der Leitung von Ludwig Güttler.
Friedrich Kircheis (Cembalo) übernahm schon als Schüler seine erste Kantorenstelle. Nach beendetem Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig u.a. bei Wolfgang Schetelich, Robert Köbler und Hannes Kästner, war er als Kirchenmusiker und Chordirektor tätig. Seit 1971 ist er Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche in Dresden und tritt als Organist und Cembalist verschiedener Kammermusikvereinigungen auf, u.a. von 1975 bis 1982 als Mitglied der Dresdner Kammersolisten. 1972 war er Preisträger beim IV. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettberwerb in Leipzig. Seit 1979 ist er ständiger Partner von Ludwig Güttler an der Orgel sowie bei den Virtuosi Saxoniae und dem Leipziger Bach-Collegium am Cembalo.
Hans-Jürgen Schmidt (Kontrabass) wurde in Grünberg/Schlesien geboren und erhielt während seiner Schulzeit zunächst Violinunterricht. Sein Studium im Fach Kontrabass absolvierte er dann an den Hochschulen in Potsdam, Rostock und Leipzig. 1963 wurde er Mitglied im Leipziger Gewandhausorchester und ist dort seit 1975 Solokontrabassist.
Hans-Jürgen Schmidt geht ferner einer vielfältigen kammermusikalischen und solistischen Tätigkeit nach.
Michael Pfaender (Violoncello) studierte bei Prof. Friedrich Milatz an der Hochschule Carl Maria von Weber in Dresden. Seit 1992 ist er 1. Solocellist des MDR-Sinfonieorchesters und war von 1994 bis 1997 ständiger Gast-Solocellist der Dresdner Staatskapelle.
Michael Pfaender ist Mitglied des 1995 gegründeten Dresdner Streich-Trios. Gastspiele führten ihn mit diesen Ensembles durch Europa, Asien und in die USA. Solistische Einspielungen mit Werken von Martinu, Bruch, Haydn, Bischof und Dvorak liegen von ihm vor.
Bernd Schober (Oboe) wurde in Halle geboren und erhielt zunächst mit sechs Jahren Klavierunterricht. Ab 1976 ging er auf die Spezialschule für Musik in Halle mit dem Hauptfach Oboe und studierte später bei Prof. Burkhard Glaetzner an der Hochschule für Musik in Leipzig. Bernd Schober ist Oboist im Händelfestspielorchester Halle. Darüber hinaus ist er Solooboist der Staatskapelle Dresden und des Bayreuther Festspielorchesters.

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